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insgesamt 12

4. März 2021 (17:00) – 11. März 2021 (19:00)
online
Veranstalter: Universität Kassel, Didaktik der politischen Bildung
Zielgruppe(n): Alle Altersstufen Schule, Berufsschule, Studierende, Multiplikator*innen, Pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Interessierte - allgemein
Themenbereich(e): Politische Bildung, Demokratieförderung, Konsum und Lebensstil
TN-Beitrag: keiner
Anmeldung bitte bis: 03-03-2021 | max. TN-Zahl: 20
Ansprechpartner*in: Eva-Maria Kohlmann | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Tel.: 05542 981244
Kurzbeschreibung:

SELBSTOPTIMIERUNG - NEIN, DANKE?!

Von den (Un)Möglichkeiten (un)produktiv zu sein Zusammenhänge zwischen selbstoptimierenden Mechanismen und gesellschaftlichen Zwängen verstehen und hinterfragen

Den Anspruch, uns laufend selbst zu optimieren, kann in der Gesellschaft, in der wir leben, sehr leicht tief verinnerlicht werden. Wann
fühle ich mich wie im Hamsterrad, und was hat das mit der Welt zu tun, in der ich lebe? Und vor allem: was könnten individuelle und kollektive widerständige Umgangsstrategien damit sein? Diesen und anderen Fragen möchten wir zusammen nachgehen.

Wir wollen Zusammenhänge zwischen selbstoptimierenden Mechanismen und gesellschaftlichen Zwängen verstehen und uns fragen, wie wir diesen kreativ etwas entgegensetzen können. Der virtuelle Raum, in dem wir uns treffen, wird dabei ebenso zur Bühne, zum Spielbrett oder zum Experimentierfeld unseres gedanklichen Austausches.

Außerdem wollen wir Selbstoptimierung kritisch begreifen, indem wir globale politökonomische, soziale und ökologische Bezüge dahingehend diskutieren: Inwiefern ist Selbstoptimierung eine Legitimation und Folge kapitalistischer Produktionsverhältnisse, neoliberaler Arbeitsverständnisse und kolonialer Denkmuster? Die Veranstaltung findet an zwei Terminen statt. Für die Zwischenzeit gibt es Anregungen für den Alltag, damit sich Gedanken setzen, Zweifel aufstehen oder Unproduktivität praktisch geübt werden können.